Mitteldistanz Triathlon Maxdorf

Der Mitteldistanztriathlon in Maxdorf fand am Sonntag, den 9. Juni zum mittlerweile 14. mal statt. Er wird nur alle zwei Jahre veranstaltet und geh√∂rt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz. Auch das TRI Team der TG Konz nimmt meist zahlreich an dieser sehr sch√∂nen Veranstaltung teil. Wir freuen uns immer sehr diese Veranstaltung, welche mit viel pers√∂nlichem Engagement des Vereins TSG Maxdorf organisiert wird, zu unterst√ľtzen und damit dazu beizutragen, dass auch Veranstaltungen au√üerhalb der gro√üen kommerziellen Serien IRONMAN und CHALLENGE weiter erhalten bleiben.

Dieses Jahr hatten sich Uwe L., Stefan, Matthias und Andreas entschieden in Maxdorf teilzunehmen. Die Strecke ist ein Mitteldistanztriathlon, wobei die Streckenlänge bei Rad und Laufen mit 85 km beziehungsweise 20 km leicht unter der klassischen Streckenlänge liegt.

Der Start war um 9.00 Uhr (f√ľr Uwe, Stefan und Matthias) und 9.15 Uhr f√ľr Andreas. Geschwommen wurde 2 km im Nachtweideweiher in Lambsheim. Die Wassertemperatur war 22 Grad im Bereich in welchen der Neoprenanzug erlaubt war, was nat√ľrlich alle aus dem TRI-Team nutzten. Das Wetter war √ľberwiegend sonnig und mit knapp √ľber 20 Grad optimal f√ľr Triathlon.

Stefan kam als Erster des TRI Teams in 31:14 min aus dem Wasser, Matthias folgte mit 41:11 min und Uwe knapp dahinter Uwe in 43:14 min.  Andreas verletzte sich beim Schwimmausstieg durch eine Unachtsamkeit und musste das Rennen beenden.

Die Radstrecke war mit ca. 1.000 H√∂henmeter auf 85 km etwas wellig, aber angenehm¬† und abwechslungsreich zu fahren. Stefan war auch auf der Radstrecke der schnellste Teilnehmer des TRI-Teams und schaffte die Radstrecke in fantastischen 2:22h. Es folgt Matthias in 3:06h und er konnte ebenfalls sehr zufrieden sein, f√ľr Matthias war Maxdorf der erste Mitteldistanz-Triathlon und er teilte sich sein Tempo sehr gut ein. Uwe folgte in 3:35h und bew√§ltigte die Radstrecke ebenfalls ohne gr√∂√üere Probleme.

Danach ging es auf die Laufstrecke die in Maxdorf in 3 Runden zu ca. 6,5 km eingeteilt war. Stefan bew√§ltigte die Strecke in sehr guten in 1:24h und beendete den Triathlon in 4:20h als 16. des Gesamtwettbewerbs und 4. in seiner Altersklasse M30. Da bei der Veranstaltung auch die Rheinlandmeisterschaften ausgetragen wurden, bedeutete dies zus√§tzlich den Titel als Rheinlandmeister in der Mitteldistanz. Matthias ben√∂tigte f√ľr die Laufstrecke 2:01h und beendete seinen ersten Mitteldistanztriathlon in 5:49h ¬†und belegte damit den 16. Platz in der Altersklasse M50. Uwe ben√∂tige f√ľr die Laufstrecke 2:27h und beendete den Triathlon in 6:46h, mit welcher er die Altersklasse M70 gewann und damit auch Rheinlandmeister in seiner Altersklasse wurde.

Insgesamt ging damit ein erfolgreiches Triathlonwochenende f√ľr das TRI-Team zu Ende. Die weiteren Wettk√§mpfe der Saison k√∂nnen kommen.

Andreas, Stefan, Matthias und Uwe kurz vor dem Start

Der Wonnemonat MAI meinte es nicht gut mit den ‚ÄěOUDORSPORTLERN‚Äú

Wo sind sie geblieben, die sonnigen Temperaturen am ersten Maiwochenende im Jahre 2019? Kalte Vorhersage Temperaturen um die 0 Grad und Hagel- und Schneeschauer. Keine gute Voraussetzungen um sich im Freien auszutoben.

Am Samstag starteten vom TRI-Team TG Konz R√ľdiger Birk und Andreas Mangrich beim Ruwer-Riesling-Lauf in Mertesdorf. Morgens noch hart im Saar-Mosel-Bad mit der Schwimmtrainerin Heike Warnatz trainiert und 3 Stunden sp√§ter laufend auf dem Hochwald-Radweg unterwegs gewesen. Beide machten ein starkes Rennen und kamen durchn√§sst, R√ľdiger als Gesamtachtzehnter in der Zeit von 37:12 Minuten 1.M50 und Andreas in 44:19 Minuten 13.M45 ins Ziel beim Freibad in Mertesdorf. Von dem Gebrauch vom kostenlosen Schwimmen im Freibad machten sie wegen der Temperaturen keinen Gebrauch. Gl√ľckwunsch an Beide.

Einen Tag sp√§ter am Sonntag nahmen Stefan Fettes und Uwe Lellinger am Sprintrennen √ľber die Distanz von 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen in M√ľhlheim-K√§rlich teil. Gleichzeitig wurden die Rheinland-Pfalz-Titel vergeben. Unklar war ob wegen den kalten Temperaturen es eventuell ein Duathlon werden k√∂nnte. Am Sonntagmorgen sollte das entschieden werden. Die Aussichten wurden wegen den Temperaturen im 27 Grad warmen Wasser im Tauris-Bad verworfen. Das war nat√ľrlich wegen der Au√üentemperaturen von 2 Grad schon grenzwertig. Aber die Triathleten sind ja hart im nehmen und stellten sich der Aufgabe. Um einen fairen und sicheren Wettkampf durchzuf√ľhren sind die Teilnehmer in verschiedene Startgruppen unterteilt. UWE war in Startgruppe 6 um 09:45 Uhr eingeteilt. STEFAN startete in der letzten Startgruppe um 12:00 Uhr mit der Startnummer 20. Es wurden je 5 Schwimmer in den einzelnen Bahnen im Tauris-Bad eingeteilt. Nach 2 Bahnen einschwimmen ging es los. 20-mal hin und her und die Strecke war geschafft. Bei der vorletzten Bahn wurde ein Schwimmbrett vom Kampfrichter unter Wasser gehalten und man wusste jetzt sind nur noch 2 Bahnen zu Schwimmen. Nach 11:45 Minuten lief ich √ľber die Zeitmatte im Freien und hatte die w√§rmste Disziplin hinter mir. Jetzt hie√ü es am Wechselplatz schnell abtrocknen, warme Klamotten, Radschuhe und Helm an und schiebend mit dem Rad bis zum Balken und dann sich warmstrampelnd 3 Runden von insgesamt 20 km abzuspulen. Von Runde zu Runde wurde es gef√ľhlt immer k√§lter und die H√§nde sind fast abgefallen. Unterwegs feuerten Helfer und Zuschauer kr√§ftig an und man versuchte trotz K√§lte zur√ľckzul√§cheln. Nach 43:26 Minuten erreichte ich die Wechselzone. Nach diesem etwas schnelleren Wechsel konnte ich mich auf den 3 folgenden Runden etwas warmlaufen. Es lief gut und ich konnte gleichm√§√üig einen guten Rhythmus laufen und erreichte nach 29:18 Minuten nach insgesamt 1:32:01 Minuten erleichtert und √ľbergl√ľcklich das Ziel am Tauris-Bad.

Damit habe ich die AK gewonnen und bin Rheinland-Pfalz-Meister geworden. Stefan startete um 12:00 Uhr auf Bahn 3 mit vielen starken Athleten. Er hatte sich als Ziel gesetzt unter 1 Stunde den Wettkampf zu beenden. Beim Schwimmen musste er etwas Lehrgeld bezahlen und schwamm 1 Bahn mehr, da die Kampfrichterin ihm nicht die letzten 2 Bahnen angezeigt hatte. Gottseidank lief sie an der Seite entlang und er durfte dort aus dem Wasser. Aber so war wertvolle Zeit vergangen, doch die Schwimmzeit von 8:16 Minuten war nicht schlecht. Jetzt sollte ja seine st√§rkste Disziplin das Radfahren kommen. Er kam aber vom Gef√ľhl nicht gut zurecht, f√ľhlte sich m√ľde. Aber hier hatte er sich get√§uscht, denn die 320 WATT f√ľr die ganze Strecke gaben eine andere Aussage. Er war super unterwegs und erreichte nach 30:54 Minuten die Wechselzone. Jetzt hie√ü es f√ľr ihn nur noch 3 Runden laufen und seine Beine machten auch noch mit. Nach 19:04 Minuten und insgesamt 1:01:56 Stunden √ľberquerte er die Ziellinie. Damit erreichte er bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften den 9.Platz und in der AK den 4.Platz mit 24 Sekunden R√ľckstand zum dritten Platz. Gratulation zum tollen Rennen lieber Stefan. So langsam bist Du angekommen bei den Triathleten und man wird in Zukunft noch viel von Dir h√∂ren.¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†

                                                                                                                                                                                                                                                  Uwe Lellinger     Kanzem, 09.05.2019

           

 

                                                                   

‚ÄěZWEIBEINER UND DRATHESEL IM WEISSHAUSWALD‚Äú

Keine neuen Tiere f√ľr das Wildgehege, sondern Athleten waren am Sonntag, den 17.03.19 bei den Deutschen Crossduathlon-Meisterschaften unterwegs. Zum¬† zweiten Male nach 2017 wurde von TRI-Post die Deutschen Titel hier vergeben. Aus ganz Deutschland tummelten sich die Teilnehmer auf den H√∂hen √ľber Trier. Vom TRI-Team war das erste Mal Stefan Fettes am Start. F√ľr ihn war es Neuland, denn sonst f√§hrt er nur Rennrad. Er wagte das Abenteuer √ľber 5 km Laufen, 23,2 km MTB fahren und 2,5 km Laufen.

Bevor er startete waren beim Volksduathlon √ľber 2,5 km Laufen, 11,6 km MTB fahren und 2,5 km Laufen Arne-Bj√∂rn J√§ger, Wolfgang Lellinger und Markus Stemper in der Staffel unterwegs. Sie hatten alle im Vorhinein flei√üig trainiert und kannten alle gef√§hrlichen Stellen im Gel√§nde. Nachdem es in den letzten Tagen immer wieder ergiebig geregnet hatte war der Boden entsprechend aufgeweicht. √úberall standen Zuschauer und feuerten lautstark an. Nach einer Runde Laufen mit den Treppen am Wildgehege wurde im Stadion gewechselt. Von den Laufschuhen ging es in die Radschuhe, Helm auf und das MTB bis zur Markierung schiebend. Dann endlich durfte man auf das Rad. Markus gab seinem Radpartner den Transponder und er durfte ein wenig ausruhen. Bei Arne und Wolli klappte es gut. Sie beendeten nach 14:17 Minuten bzw. 15:53 Minuten die 2,5 km. Markus √ľbergab an seinen Radpartner nach 15.32 Minuten. Jetzt ging es sitzend mit dem MTB √ľber 2 Runden rauf und runter im Weisshauswald. Auch hier fanden sie schnell ihren Rhythmus. Manchmal ging es auch nur im Wiegetritt weiter. Alle kamen sie ohne St√ľrze gut durch. Wolli ben√∂tigte 55:10 Minuten und Arne 56:46 Minuten. Der Radfahrer von Markus war nach 46:47 Minuten in der Wechselzone so dass er als erster von den Dreien unterwegs war. Er ben√∂tigte f√ľr den 2.Lauf 15:07 Minuten und √ľberquerte nach insgesamt 1:17:27 Stunden die Ziellinie, was in der Staffel den 19.Platz bedeutete. F√ľr die zwei Einzelk√§mpfer standen nach dem zweiten Lauf folgende Zeiten in der Ergebnisliste. Arne ben√∂tigte 15:28 Minuten, was eine Endzeit von 1:26:32 Stunde (6.Platz AK) bedeutete. Wolli war nicht wesentlich langsamer. Seine Zeit 16:47 Minuten Laufen und insgesamt 1:27:51 Stunden (8.Platz AK) Damit hat er nach mehrmaligem Start in einer Staffel das erste Mal alleine die Ziellinie √ľberquert.

Nachdem alle Teilnehmer im Ziel waren ging es um die Deutsche Meisterschaften. Hier ging es direkt zur Sache und es wurde bei den ersten 5 km ein hohes Tempo angeschlagen. Mittendrin unser Stefan. F√ľr ihn war es ja Neuland kam gut zurecht und die Beine spielten mit. Auch die zweimal Treppenlaufen am Wildgehege machten ihm nichts aus. Der Wechsel vom Laufen zum MTB klappte gut und er ging voller Tatendrang die vier Runden √ľber insgesamt 800 HM an. Hier passierte allerdings in der ersten Runde ein Missgeschick. Beim Bergabfahren vom Kockelsberg wollte er einen Mitstreiter √ľberholen. Er rief noch: ‚ÄěIch fahr links vorbei‚Äú. Der Fahrer zog leider nach links und Stefan st√ľrzte zu Boden. Lenkrad und Sattel verdreht, ihm aber nichts passiert. Er konnte schnell den Sattel richten, aber mit dem Lenkrad klappte es nicht. Er fuhr so gehandikapt weiter. So hatte er leider Zeit verloren und die Gruppe in der er sich vorher befand war weg. So hatte er richtig Wut im Bauch und drehte anschlie√üend auf. Nach insgesamt 1:06:26 Stunden erreichte er nach der 4 Runde das Stadion. Die letzten 2,5 km Laufen hatte er nach 10:34 Minuten hinter sich gebracht und so kam er in hervorragenden 1:35:38 Stunden als Gesamt Achtzehnter (4.AK) √ľbergl√ľcklich ins Ziel. Diese Zeit brachte ihm bei den gleichzeitig stattgefundenen Rheinland-Pfalz-Meisterschaften den 6.Platz insgesamt und den 2.Platz AK ein.

Fazit der Geschichte f√ľr ihn eine sehr starke Leistung auf einem ungewohnten Untergrund. Das TRI-Team hat sich bei der Veranstaltung hervorragend verkauft und alle waren gl√ľcklich und zufrieden mit der gezeigten Leistung. Darauf l√§sst sich f√ľr weitere Wettk√§mpfe in diesem Jahr aufbauen.

Uwe Lellinger

"Heißer" Wettkampf in Schifferstadt 

 

Hei√ü und dr√ľckend - so lassen sich die √§u√üeren Bedingungen am besten zusammenfassen, die am¬†27. Mai 2018¬†in¬†Schifferstadt¬†auf die insgesamt knapp 500 jungen und jung¬†gebliebenen Athleten warten.

 

Ich¬†reise¬†schon am Vortag an und¬†kann¬†mir in aller Ruhe ein Bild von den Gegebenheiten machen. Geschwommen¬†werden 400 m¬†im Hallenbad auf 25m-Bahnen. Die fast v√∂llig flache¬†knapp 20 km lange¬†Radstrecke¬†besteht¬†aus 3 Runden mit jeweils 3 Wendepunkten. Die¬†Laufeinheit f√ľhrt¬†in¬†ebenfalls 3 Runden im Zickzack um den Sportplatz herum.

 

Den Ergebnislisten der Vorjahre¬†konnte¬†ich bereits entnehmen, dass das Starterfeld in meiner Altersklasse¬†mit deutlich √ľber 50 Triathleten sehr stark besetzt¬†sein w√ľrde. Die meisten davon¬†schafften es¬†letztes Jahr¬†in unter¬†75 Minuten.¬†Dies ist die Zeit, die ich f√ľr mich als realistisches Ziel angepeilt habe. Da werde ich mich also eher am hinteren Ende der Ergebnistabelle wiederfinden. Egal, dabei sein ist alles. Und ich¬†gehe¬†mit bisher einem einzigen gefinishten Volkstriathlon ja noch als Anf√§nger durch.

 

Kurz nach der Wettkampfbesprechung finde ich mich mit etwa 30 Athleten in der ersten Startgruppe im Becken wieder. Uwes Tipp folgend spreche ich mich mit meinen Bahnkollegen √ľber¬†die angestrebten Zielzeiten ab. Die einzige Frau auf unserer Bahn plant eine Zeit von 6 bis 7 Minuten, alle anderen √ľber 8, 9 oder 10. So starte¬†ich als zweiter, leider ohne Chance auf etwas Wasserschatten, daf√ľr aber mit ziemlich freier Bahn. Das Schwimmen geht erstaunlich gut. Nach¬†7:52¬†hab ich es geschafft. So schnell war ich noch nie zuvor. Hat sich das harte Training bei Heike doch gelohnt.¬†Entsprechend √ľberrascht bin ich, dass ich als einer der ersten 10 Wettk√§mpfer in Richtung Wechselzone laufe, w√§hrend die meisten anderen noch ihre letzten Runden im Becken absolvieren.¬†

 

Der Wechsel l√§uft recht rund und problemlos.¬†Befl√ľgelt von meiner guten Schwimmzeit starte ich mit viel Druck auf die Pedale in die zweite Disziplin. Nachdem ich auf dem Weg in die Wechselzone bereits einen Mitstreiter √ľberholen konnte, gelingt mir ganz zu Beginn der Radstrecke ein weiteres √úberholman√∂ver. Nat√ľrlich unter Beachtung der Windschattenregeln. Jetzt habe ich erst einmal freie Fahrt. Wie viele Athleten der ersten Startgruppe wohl vor mir sind? Der erste Wendepunkt ist eine ideale M√∂glichkeit, dies festzustellen: 7 Fahrer kommen mir entgegen, bevor ich den Wendepunkt erreiche. Ob ich den ein oder anderen davon noch einholen kann?

 

Bei jedem Wendepunkte sch√§tze ich ab, wie sich der Abstand entwickelt.¬†Ich habe nicht den Eindruck, dass ich die L√ľcke schlie√üen kann. Der Abstand wird eher etwas gr√∂√üer. Nat√ľrlich kann ich nach den Wendepunkten auch beobachten, was sich hinter mir tut. Auch hier klafft eine L√ľcke, die kontinuierlich gr√∂√üer wird. So fahre¬†ich¬†die ersten beiden Runden ziemlich einsam durch die Gegend. Erst in meiner dritten Runde kommen dann die Athleten der zweiten Startgruppe auf die Strecke und ich habe ab und zu die M√∂glichkeit, beim √úberholen einen Hauch von Wettkampffeeling zu erleben.¬†

 

Nach 34:20 Minuten netto und einem Schnitt von knapp 33 km/h erreiche ich die Wechselzone, ohne selbst √ľberholt worden zu sein. Daf√ľr sind meine Beine aber auch schon ziemlich schwer und ich bewege mich bereits deutlich im oberen Pulsbereich. Habe ich¬†√ľberpaced? Der Wechsel funktioniert gut, auch wenn ich versehentlich meine Radbrille in der Wechselzone lasse. Die wollte ich eigentlich aufbehalten, um beim Laufen meine Uhr besser lesen zu k√∂nnen. Aber ich erkenne auch so recht bald, dass ich heute keine Chance habe, eine Pace in Richtung¬†4:35 zu¬†laufen. Darauf¬†hatte ich¬†zuvor¬†ein bisschen gehofft. Immerhin hatte ich den Wechsel vom Radfahren zum Laufen ganz gut trainiert. Aber nach einer Radfahrt unter Wettkampfbedingungen ist das halt doch nochmal was anderes. Au√üerdem fordert¬†jetzt¬†die erbarmungslos dr√ľckende Hitze ihren Tribut.¬†Den ein¬†oder anderen L√§ufer der zweiten Startgruppe kann ich noch einsammeln. Dank einer Endbeschleunigung auf die letzten paar hundert Meter reicht es immerhin noch f√ľr eine Durchschnittspace von 4:44, so dass ich die nicht ganz 5 Laufkilometer in knapp unter 22 Minuten absolviere.¬†

 

Mit einer Gesamtzeit von 1:08:09 bin ich deutlich schneller als erwartet und werde 12. von 60 Startern in der Altersklasse 50-59. Ein äußerst gelungener Auftakt in meine erste richtige Triathlonsaison. So kann es weitergehen. 

 

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