I CAN TRIATHLON Candia-Valencia

Durch die Corona-Pandemie wurden fast alle Triathlon Wettkämpfe bisher abgesagt. In Spanien fand am Samstag endlich ein Rennen mit genau 300 Teilnehmern unter erschwerten Bedingungen statt. Mittendrin unser Stefan Fettes. Endlich konnte er mal wieder zeigen was er so drauf hat der jugendliche Heißsporn.

Hier ein Erlebnisbericht von Stefan:

Der Schwimmstart sollte urspr√ľnglich f√ľr die Langdistanz um 8:20 Uhr sein. Dieser verschob sich allerdings um gut 20 Minuten da vor dem Check-in noch bei allen Startern das Fieber gemessen wurde. Nachdem dies reibungslos verlaufen ist gings zum Schwimmstart. Die Spanier haben sehr gro√üen Wert auf die Corona Ma√ünahmen gelegt (Abstand, Hygiene etc.) Das Schwimmen lief √ľberraschend gut, bin nach 1:02 Stunden auf Platz 20 rausgekommen. Es wurde im Meer jeweils 2x1,9 km bei herrlichem Sonnenaufgang geschwommen. Dann ging es aufs Rad. Dort stand ein Rundkurs von 6x30 km bei herrlichem Sonnenaufgang mit jeweils 6 km Kopfsteinpflaster an der Promenade von Gandia an. Der Wind hat es aber nicht so einfach gemacht. Nach der H√§lfte der Radstrecke war ich pl√∂tzlich auf dem 3.Platz. Mitte der vierten Runde hatte ich mit Knieschmerzen zu k√§mpfen, die leider bis zum Schluss anhielten. Die letzten 50 km habe ich es dann etwas lockerer angehen lassen und bin nach 4:52 Stunden vom Rad gestiegen. Danach ging es zum Laufen. Es wurden. Es wurden 6x7 km Runden an der Promenade entlanggelaufen. Die W√§rme machte sich bemerkbar (circa 25 Grad). Da wurde der st√∂rende Gegenwind beim Radfahren pl√∂tzlich zur dankbaren Abk√ľhlung beim Laufen. Wegen der strengen Corona Ma√ünahmen war es auch recht schwierig mit der Verpflegung w√§hrend des Rennens. Es gab jeweils beim Radfahren und Laufen eine Station wo man seine selbst vorbereitete Verpflegung vor dem Rennen abgeben musste um sie dann w√§hrend des Rennens selbstst√§ndig nehmen zu k√∂nnen. Daf√ľr musste man dann stehen bleiben. Beim Laufen habe ich von Anfang an versucht nicht zu √ľberpacen und habe den Marathon nach vielen ups und downs nach 3:25 Stunden hinter mich gebracht. Was am Ende der 7.Platz insgesamt und der 2.Platz in der AK30 bedeutete. Es war eine super Erfahrung aus der ich viel lernen konnte.

Gl√ľckwunsch zu der Superleistung Stefan. Jetzt hei√üt es ausruhen, regenerieren und dann f√ľr das gro√üe ZIEL ROTH 2021 zu trainieren. Ich bin davon √ľberzeugt das es dir gelingen wird hier eine Endzeit mit 8 Stunden und 30 Minuten zu erreichen. Ich dr√ľcke dir daf√ľr die Daumen.

 

   

 

Uwe Lellinger                                                                                           Kanzem 22.10.2020