Alles eine Frage der Perspektive

Bericht vom 13. X-Duathlon im Weißhauswald

Es gibt Menschen, die finden immer ein Haar in der Suppe. F√ľr die ist das Glas immer halb leer. Auch und gerade wenn es um die eigene Leistung geht. Auch im Sport. "Es hat schon wieder nicht f√ľrs Treppchen gereicht." - "Das 2 Stunden-Ziel klar verfehlt." - "Die vermatschte Strecke hat mir die Bestzeit verhagelt."

Dabei ist doch alles immer eine Frage der Perspektive.

Und deshalb berichte ich hier √ľber all die positiven Aspekte meines ersten Duathlons. Ein Cross Duathlon direkt vor der Haust√ľr im Trierer Wei√ühauswaldes mit integrierten Rheinland-Pfalz Meisterschaften.

Zuallererst: Ich habe es geschafft. Ich habe meinen ersten Cross-Duathlon gefinisht und ich bin unfallfrei durchgekommen. Und ich war tatsächlich nicht der Letzte im Ziel beim Cross der Asse. 

Nat√ľrlich k√∂nnte ich jetzt sagen: "Ich bin im letzten Viertel auf der Ergebnisliste gelandet. Nur ein gutes Dutzend waren hinter mir oder kamen nicht ins Ziel." Aber klingt es nicht besser zu sagen: "Ich bin Zweiter in meiner Altersklasse geworden."?

Auch was das Wetter anbelangt, kann sich niemand beklagen. Es blieb während es gesamten Wettkampfs trocken. Zumindest von oben.

Es ist letztlich alles eine Frage der Perspektive.

Aber von Anfang an:

Voller Respekt vor all den Assen habe ich mich bei der Startaufstellung ganz hinten eingereiht. Zun√§chst waren 2 Laufrunden √† 2,5 km zu bew√§ltigen. Die Strecke war √ľberwiegend flach, aber zum Ende der Runde ging es dann die laaaaange Treppe hoch.

Miriam auf der ber√ľchtigten Treppe; Foto: Holger Teusch

Danach war kaum Zeit, den Puls wieder auf Normalma√ü zu bringen, denn die n√§chste Rampe wartete, bevor es ein St√ľck durchs Waldstadion auf die zweite Runde ging. Da ich ja ganz hinten gestartet war, konnte ich zwei H√§nde voll Athleten √ľberholen. Insgesamt habe ich mich jedoch von Anfang an ziemlich zur√ľckgehalten. Zu gro√ü war mein Respekt vor den folgenden 800 H√∂henmetern auf dem Mountainbike. Und das war auch gut so. Denn die gesparten K√∂rner brauchte ich noch.

Der Wechsel lief reibungslos. Aufgrund der Streckenverh√§ltnisse hatte ich wohlweislich meine Klickis gegen normale, genoppte Pedale eingetauscht, so dass ich ohne Schuhwechsel schnell wieder auf der Strecke war. Ziemlich au√üer Atem machte ich mich auf den Weg zum ersten Anstieg. Ich glaube, die erste Radrunde war die anstrengendste f√ľr mich. Wahrscheinlich weil ich nach dem Laufen doch eine Weile brauchte, bis mein Puls und mein K√∂rper den richtigen Rhythmus gefunden hatten.

Trotzdem kam ich den gesamten Anstieg problemlos hoch. Auch an der Stelle, an der ich bei meiner Testfahrt vor 2 Wochen jedes Mal absteigen und schieben musste. Wenn ich diese ziemlich unebene Steigung gemeistert hatte, w√ľrde ich auch den Rest hochkommen. Und nach weiteren 150 H√∂henmetern war ich dann auch bereits am h√∂chsten Punkt, am Kockelsberg, angelangt.

Jetzt folgte meine Angstpassage: Eine leicht abfallende Strecke mit mehreren Stellen voller Matsch und teilweise tiefen Spurrillen. Ich war dankbar, dass da schon viele Biker vor mir durchgefahren waren. Dadurch gab es zumindest eine Art Ideallinie, die schon etwas breiter ausgefahren war. So schaffte ich es ohne größere Probleme. Ich glaube auf der 3. Runde habe ich es sogar geschafft, ohne ein einziges Mal steckenzubleiben.

Beweisfoto: Ich war dabei :-)

Beweisfoto: Ich war dabei :-)

Dann kam der schnelle Teil der Abfahrt bis ganz runter ins Tal. Hier waren die Streckenverh√§ltnisse fast ideal und ich konnte es laufen lassen, auch wenn ich hier bereits von Jens Roth, dem sp√§teren Sieger, √ľberholt wurde.¬† Das letzte St√ľck zum Stadion war nochmal etwas kraftraubend, aber die erste Runde war geschafft.



Letzte Rampe: Auch f√ľr Wolli kein Problem; Foto: Heike Lellinger

Ab der zweiten Runde wurde ich dann von vielen weiteren schnellen Assen √ľberrundet. Unglaublich, mit welchem Tempo diese Athleten bergauf unterwegs sind. Auch Stefan und R√ľdiger zogen an mir vorbei. Pfeilschnell.

Ich teilte mir meine Kr√§fte gut ein. Ich achtete auf meinen Puls und fuhr gleichm√§√üig die Steigungen hoch. Zu Beginn der vierten Runde g√∂nnte ich mir ein Gel. Keine Ahnung, ob ich es tats√§chlich gebraucht h√§tte, aber es gab mir das Gef√ľhl, auch den letzten Anstieg problemlos zu schaffen. Immerhin folgte ja noch eine letzte Laufrunde.

Diese letzte Laufeinheit √ľber 2,5 km absolvierte ich einigerma√üen locker und nicht viel langsamer als die ersten beiden Laufrunden zu Beginn. Noch ein kleiner Endspurt durchs Stadion. Mit der abzufallen drohenden und ziemlich l√§dierten Startnummer in meinen H√§nden √ľberquerte ich stolz die Ziellinie und finishte meinen ersten Cross Duathlon in 2:09:28,5.



Endspurt, Foto: Josef Fettes

Hier die Zeitsplits aller "Konzer" Teilnehmer am Cross der Asse (5km/23,2km/2,5km):

 

Stefan Fettes:         1:31:52,0 (18:25,8/1:03:38,08/9:47,3)

R√ľdiger Birk:¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† 1:39:57,0 (19:43,6/1:09:16,5/10:56,8)

Matthias Keller:      2:09:28,5 (23:44,8/1:33:11,8/12:31,7)

Miriam Engel:          2:16:04,2 (22:19,1/1:40:40,8/13:04,2)

 

Beim Volkstriathlon √ľber die Kurzdistanz (2,5km/11,6km/2,5km) waren 2 Konzer am Start:

Andrea Bruckmann: 1:09:58,4 (11:56,9/45:48,3/12:13,2)

Wolfgang Lellinger:  1:21:49,8 (14:34,7/51:36,8/15:38,3)

 

Nicht zuletzt dank der lautstarken Unterst√ľtzung und des Anfeuerns durch Uwe, Hendrik und Andrea war dies insgesamt ein sehr erfolgreiches Wettkampf-Wochenende f√ľr die Athleten der TG Konz. Vor allem was die Rheinland-Pfalz Meisterschaften anbelangt

Stefan und Jens, zwei wahre Rheinland-Pfalz Champion                                                       3 Altersklassen Rheinland-Pfalz Cross Duathlon Vizemeister; Foto Hana Kolarova


Neben Stefan, der nicht nur den 2. Platz in der AK3, sondern auch den 3. Platz gesamt belegte und R√ľdiger, der in der Altersklasse Sen3 ebenfalls auf Platz 2 landete, darf auch ich mich in der Altersklasse Sen4 Rheinland-Pfalz Vizemeister nennen. Ich verrate auch nicht, wie viele Athleten in meiner Altersklasse am Start waren.

Es ist alles halt eine Frage der Perspektive. :-)

Matthias Keller

‚ÄěSTARK MIT DEN RICHTIGEN VORS√ĄTZEN‚Äú

 

Liebes TRI-Team, liebe Leser:

 

Mit den guten Vors√§tzen f√ľr das neue Jahr ist das so eine Sache. Die einen schw√∂ren sich, nicht mehr zu rauchen oder sonst irgendein Laster aufzugeben; die anderen wollen schwelende Konflikte l√∂sen, in der Familie, im Freundeskreis oder auf der Arbeit, und wieder andere nehmen sich ganz fest vor, endlich den Traum ihres Lebens zu verwirklichen.

Kleines und Gro√ües, alles scheint m√∂glich in der Silvester-Euphorie. Jeder gute Vorsatz best√§rkt uns in dem Glauben an die eigene Kraft. Dass wir uns dabei auch √ľbernehmen k√∂nnen, dass nicht alle Bl√ľtentr√§ume reifen werden, √§ndert nichts an der Schubkraft dieser Zielsetzungen. Denn was w√§ren wir ohne unsere Hoffnung?! Die √Ąngstlichen aber, so sagt der Volksmund, erwischt es zuerst. Die eigene Sauert√∂pfischkeit schl√§gt ihnen irgendwann auf den Magen und legt sie lahm.

Da K√∂rper, Seele und Geist eine Einheit bilden, wie schon die Medizinm√§nner der Naturv√∂lker wussten, brauchen wir auch das Zutrauen zur eigenen Kraft und den Mut zu den guten Vors√§tzen, um gesund bleiben zu k√∂nnen. Wir m√ľssen die Ziele ja nicht gar zu hochstecken. Denn dann l√§uft man Gefahr zu scheitern. Besser ist es daher, die guten Vors√§tze mit √ľberschaubaren Etappenzielen zu verbinden. Sind sie erreicht, stellt sich ein Erfolgserlebnis ein, das gleich Mut macht, mehr anzupacken.

Nicht nur Sportler wie die Triathleten m√ľssen so vorgehen, wenn sie eine psychische Stabilit√§t erreichen wollen, die es ihnen schlie√ülich erlaubt, den gro√üen Wettkampf bis hin zu den Olympischen Spielen ins Auge zu fassen. Wir alle brauchen das Erfolgserlebnis, um uns gesund und stark f√ľhlen zu k√∂nnen.

Nicht die Ruhe an sich, das Verharren im Erreichten, sondern die Ruhe nach erfolgreicher Anstrengung f√ľhrt zur Aussch√ľttung der Gl√ľckshormone. Wer sich nichts mehr vornimmt, bringt sich selbst um die Freude. Deshalb sollten wir das kommende Jahr wieder mit der Kraft der guten Vors√§tze beginnen.

In diesem Sinne auf ein Neues, auf ein friedvolles, gesundes, gl√ľckliches Schaltjahr 2020!!!

 

 

UWE LELLINGER                                                                           Kanzem, Dezember 2019

Mitteldistanz Triathlon Maxdorf

Der Mitteldistanztriathlon in Maxdorf fand am Sonntag, den 9. Juni zum mittlerweile 14. mal statt. Er wird nur alle zwei Jahre veranstaltet und geh√∂rt zu den traditionsreichsten Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz. Auch das TRI Team der TG Konz nimmt meist zahlreich an dieser sehr sch√∂nen Veranstaltung teil. Wir freuen uns immer sehr diese Veranstaltung, welche mit viel pers√∂nlichem Engagement des Vereins TSG Maxdorf organisiert wird, zu unterst√ľtzen und damit dazu beizutragen, dass auch Veranstaltungen au√üerhalb der gro√üen kommerziellen Serien IRONMAN und CHALLENGE weiter erhalten bleiben.

Dieses Jahr hatten sich Uwe L., Stefan, Matthias und Andreas entschieden in Maxdorf teilzunehmen. Die Strecke ist ein Mitteldistanztriathlon, wobei die Streckenlänge bei Rad und Laufen mit 85 km beziehungsweise 20 km leicht unter der klassischen Streckenlänge liegt.

Der Start war um 9.00 Uhr (f√ľr Uwe, Stefan und Matthias) und 9.15 Uhr f√ľr Andreas. Geschwommen wurde 2 km im Nachtweideweiher in Lambsheim. Die Wassertemperatur war 22 Grad im Bereich in welchen der Neoprenanzug erlaubt war, was nat√ľrlich alle aus dem TRI-Team nutzten. Das Wetter war √ľberwiegend sonnig und mit knapp √ľber 20 Grad optimal f√ľr Triathlon.

Stefan kam als Erster des TRI Teams in 31:14 min aus dem Wasser, Matthias folgte mit 41:11 min und Uwe knapp dahinter Uwe in 43:14 min.  Andreas verletzte sich beim Schwimmausstieg durch eine Unachtsamkeit und musste das Rennen beenden.

Die Radstrecke war mit ca. 1.000 H√∂henmeter auf 85 km etwas wellig, aber angenehm¬† und abwechslungsreich zu fahren. Stefan war auch auf der Radstrecke der schnellste Teilnehmer des TRI-Teams und schaffte die Radstrecke in fantastischen 2:22h. Es folgt Matthias in 3:06h und er konnte ebenfalls sehr zufrieden sein, f√ľr Matthias war Maxdorf der erste Mitteldistanz-Triathlon und er teilte sich sein Tempo sehr gut ein. Uwe folgte in 3:35h und bew√§ltigte die Radstrecke ebenfalls ohne gr√∂√üere Probleme.

Danach ging es auf die Laufstrecke die in Maxdorf in 3 Runden zu ca. 6,5 km eingeteilt war. Stefan bew√§ltigte die Strecke in sehr guten in 1:24h und beendete den Triathlon in 4:20h als 16. des Gesamtwettbewerbs und 4. in seiner Altersklasse M30. Da bei der Veranstaltung auch die Rheinlandmeisterschaften ausgetragen wurden, bedeutete dies zus√§tzlich den Titel als Rheinlandmeister in der Mitteldistanz. Matthias ben√∂tigte f√ľr die Laufstrecke 2:01h und beendete seinen ersten Mitteldistanztriathlon in 5:49h ¬†und belegte damit den 16. Platz in der Altersklasse M50. Uwe ben√∂tige f√ľr die Laufstrecke 2:27h und beendete den Triathlon in 6:46h, mit welcher er die Altersklasse M70 gewann und damit auch Rheinlandmeister in seiner Altersklasse wurde.

Insgesamt ging damit ein erfolgreiches Triathlonwochenende f√ľr das TRI-Team zu Ende. Die weiteren Wettk√§mpfe der Saison k√∂nnen kommen.

Andreas, Stefan, Matthias und Uwe kurz vor dem Start

Triathlon Jubiläum in Illingen, Saarland

"Soll ich oder soll ich nicht?" - diese Frage besch√§ftigte mich bis kurz vor dem Startschuss zum 20. Triathlon in Illingen am letzten Augustwochenende. Es war zwar nur eine Sprintdistanz, aber bei der treibt der ambitionierter Hobbyathlet seinen Puls ja √ľblicherweise doch einigerma√üen in die H√∂he. Und nachdem die leichte aber hartn√§ckige Erk√§ltung nicht wie erhofft rechtzeitig vor dem lange geplanten Triathlonevent ein Einsehen hatte und klein beigab, stand ich vor der Frage, ob ich ich meinem K√∂rper und vor allem dem Herzmuskel diese Belastung tats√§chlich zumuten sollte. Um es kurz zu machen: Mir fehlte die Kraft, mich in die Zuschauerrolle zu begeben und so siegte die Unvernunft und ich stieg um 9:15 zum Start in der 4. Startgruppe ins 25 Meter Becken.

Zu diesem Zeitpunkt war Uwe l√§ngst auf der Radstrecke. Er startete das Schwimmen in Startgruppe 2 von insgesamt 7. Die 300 Meter hatte er trotz kleinerer Scharm√ľtzel mit einem hinter ihm schwimmenden Athleten in sehr guten¬†6:34¬†abgespult. Ich profitierte w√§hrend der gesamten Strecke von den "guten F√ľ√üe" meines Vordermanns, der etwa mein Tempo schwamm, und konnte die 12 Bahnen mit samt der Strecke bis zur Matte vergleichsweise entspannt in 6:03 abspulen. Dirk Hoffmann, ein weiterer TGler, der auch regelm√§ssig an Jedermann-Wettbewerben teilnimmt, war in die 5. Startgruppe eingeteilt. Als erfahrener Rettungsschwimmer schwamm er wie immer Brust und ohne Schwimmbrille. Dabei stellte er mit einer Schwimmzeit von¬†6:45¬†so manchen kraulenden Mitstreiter in den Schatten.

Die Radstrecke war mit knapp 18 km kurz aber mit deutlich √ľber 300 H√∂henmetern knackig. Auf den 3 Radrunden ging es entweder hoch oder runter. F√ľr Uwe mit all seiner Erfahrung und guten Grundausdauer war das kein Problem und er absolvierte diesen Part in 40:22. Chapeau! Bei mir lief es mit 36:31 auch ganz ordentlich, auch wenn ich mental vielleicht etwas auf der Bremse stand, um meinen Kreislauf nicht √ľber Geb√ľhr zu belasten. Aber vermutlich ist das wieder mal eine meiner zahlreichen Ausreden, mit denen ich mir und der Welt erkl√§re, dass ich auch bei diesem Sprint deutlich an einem 30er Schnitt vorbeigeschrappt bin. Dirk, mit einem fremden Fahrrad und deutlichem Trainingsr√ľckstand w√§hrend der letzten Wochen, schaffte immerhin eine Radzeit von 46:56.

Die Laufstrecke bestand aus 4 Runden und sah mit 50 H√∂henmeterchen auf dem Papier eigentlich ganz easy aus. So richtig schnell war sie aber auch nicht, da das einzige Abw√§rtsst√ľck der Laufrunde zu steil war, um es richtig laufen zu lassen. Dirk kannte die Strecke ja aus den Vorjahren und kam - etwas hinter seinen Erwartungen - nach 35:30 ins Ziel. Ich selbst begann eher zur√ľckhaltend, wurde aber von Runde zu Runde mutiger und schneller. Ich konnte wie bereits auf der Radstrecke viele vor mir gestartete Athleten einsammeln und das motivierte nat√ľrlich. Nach 25:46 hatte ich die 5,2 km geschafft und mein Ziel, unter einem 5 Schnitt zu laufen, klar erreicht. (Ich muss also in diesem Fall keine meiner bew√§hrten Ausreden bem√ľhen) Uwe schaffte es in hervorragenden 31:32. In meiner ersten Laufrunde lief ich auf Uwe auf und hatte die Gelegenheit, eine Weile Uwes √§u√üerst runden Laufstil zu bewundern.

Den Sieg in der Altersklasse M70 mit einer Gesamtzeit von 1:23:08 hat er sich nicht zuletzt deswegen redlich verdient. Herzlichen Gl√ľckwunsch Uwe. Und mit meinen 1:11:20 hab ich es in meiner Alterklasse M55 sogar noch aufs Treppchen geschafft.

Vielleicht habe ich die "Soll ich oder soll ich nicht?"-Frage ja doch richtig f√ľr mich beantwortet. Jedenfalls huste ich nach dem Wettkampf weniger als vorher.

Matthias Keller

Willkommen

Willkommen auf den Seiten der Triathlon Abteilung der TG Konz.

 

 

 

 

Schwimmen, Radfahren und Laufen - das ist unser Sport

 

 

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Liebes TRI-Team, liebe Leser:

 

Mit den guten Vors√§tzen f√ľr das neue Jahr ist das so eine Sache. Die einen schw√∂ren sich, nicht mehr zu rauchen oder sonst irgendein Laster aufzugeben; die anderen wollen schwelende Konflikte l√∂sen, in der Familie, im Freundeskreis oder auf der Arbeit, und wieder andere nehmen sich ganz fest vor, endlich den Traum ihres Lebens zu verwirklichen.

Kleines und Gro√ües, alles scheint m√∂glich in der Silvester-Euphorie. Jeder gute Vorsatz best√§rkt uns in dem Glauben an die eigene Kraft. Dass wir uns dabei auch √ľbernehmen k√∂nnen, dass nicht alle Bl√ľtentr√§ume reifen werden, √§ndert nichts an der Schubkraft dieser Zielsetzungen. Denn was w√§ren wir ohne unsere Hoffnung?! Die √Ąngstlichen aber, so sagt der Volksmund, erwischt es zuerst. Die eigene Sauert√∂pfischkeit schl√§gt ihnen irgendwann auf den Magen und legt sie lahm.

Da K√∂rper, Seele und Geist eine Einheit bilden, wie schon die Medizinm√§nner der Naturv√∂lker wussten, brauchen wir auch das Zutrauen zur eigenen Kraft und den Mut zu den guten Vors√§tzen, um gesund bleiben zu k√∂nnen. Wir m√ľssen die Ziele ja nicht gar zu hochstecken. Denn dann l√§uft man Gefahr zu scheitern. Besser ist es daher, die guten Vors√§tze mit √ľberschaubaren Etappenzielen zu verbinden. Sind sie erreicht, stellt sich ein Erfolgserlebnis ein, das gleich Mut macht, mehr anzupacken.

Nicht nur Sportler wie die Triathleten m√ľssen so vorgehen, wenn sie eine psychische Stabilit√§t erreichen wollen, die es ihnen schlie√ülich erlaubt, den gro√üen Wettkampf bis hin zu den Olympischen Spielen ins Auge zu fassen. Wir alle brauchen das Erfolgserlebnis, um uns gesund und stark f√ľhlen zu k√∂nnen.

Nicht die Ruhe an sich, das Verharren im Erreichten, sondern die Ruhe nach erfolgreicher Anstrengung f√ľhrt zur Aussch√ľttung der Gl√ľckshormone. Wer sich nichts mehr vornimmt, bringt sich selbst um die Freude. Deshalb sollten wir das kommende Jahr wieder mit der Kraft der guten Vors√§tze beginnen.

In diesem Sinne auf ein Neues, auf ein friedvolles, gesundes, gl√ľckliches Schaltjahr 2020!!!

 

 

UWE LELLINGER                                                                           Kanzem, Dezember 2019

 

 

 

 

News

  • Maxdorf 2019-08-06 06:07:17

    Mitteldistanz Triathlon Maxdorf Der Mitteldistanztriathlon in Maxdorf fand am Sonntag, den 9. Juni zum mittlerweile 14. mal statt. Er wird nur alle zwei Jahre veranstaltet und gehört zu den traditionsreichsten Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz....

  • Triathlon 2019-08-28 11:57:56

    Triathlon Jubiläum in Illingen, Saarland "Soll ich oder soll ich nicht?" - diese Frage beschäftigte mich bis kurz vor dem Startschuss zum 20. Triathlon in Illingen am letzten Augustwochenende. Es war zwar nur eine Sprintdistanz, aber bei der treibt der...

  • Triathlon 2019-12-05 08:23:35

    ‚ÄěSTARK MIT DEN RICHTIGEN VORS√ĄTZEN‚Äú ¬† Liebes TRI-Team, liebe Leser: ¬† Mit den guten Vors√§tzen f√ľr das neue Jahr ist das so eine Sache. Die einen schw√∂ren sich, nicht mehr zu rauchen oder sonst irgendein Laster aufzugeben; die anderen wollen schwelende...

  • x-Duathlon 2020-05-05 08:50:52

    Alles eine Frage der Perspektive Bericht vom 13. X-Duathlon im Wei√ühauswald Es gibt Menschen, die finden immer ein Haar in der Suppe. F√ľr die ist das Glas immer halb leer. Auch und gerade wenn es um die eigene Leistung geht. Auch im Sport. "Es hat...

 

Ergebnisse

V-Card Triathlon Viernheim (21.08.2011)

NameStreckeGesamtAKZeitDetails
Uwe Warnatz 1,5-46-10 188 19(M45) 2:53:44 26:16 1:11 1:40:28 1:12 44:37
Andreas Mangrich 263 36(AK4) 3:04:23 26:29 1:50 1:44:09 1:15 50:40
Silvia Rausch 34 7(AKW4) 3:07:49  

Crosstriathlon Shalkenmehren(13.08.2011)

NameStreckeGesamtAKZeitDetails
Andreas Mangrich 0.5 - 20 - 5 38 9 (M35) 1:42:42 00:08:05 (21) 01:04:16 (41) 00:30:21 (55)
Uwe Warnatz 42 8(M45) 1:42:57 00:08:55 (42) 01:03:32 (36) 00:30:30 (57)
Silvia Rausch 70 1 (W35) 1:49:50 00:09:11 (50) 01:09:02 (81) 00:31:37 (73)
Uwe Lellinger 122 2 (M60) 2:05:27 00:11:00 (108) 01:20:17 (128) 00:34:10 (106)
Guido Becker 128 22(M40) 2:07:10 00:12:09 (143) 01:20:02 (126) 00:34:59 (115)

Triathlon Immenstadt (23.07.2011)

NameStreckeGesamtAKZeitDetails
Uwe Warnatz 2 - 80 - 20 126 17 (SEN2) 5:20:18 0:35:54 (124.) 04:34 2:55:18 / 3:35:46 (160./132.) 02:44 1:41:48 (150.)
Andreas Mangrich 162 21 (AK4) 5:30:21 0:35:15 (101.) 04:27 2:57:45 / 3:37:27 (190./147.) 03:41 1:49:13 (221.)
Silvia Rausch 192 7 (AK4W) 5:37:16 0:38:00 (194.) 07:20 2:58:21 / 3:43:41 (194./192.) 04:03 1:49:32 (225.)

Triathlon Maxdorf (12.06.2011)

NameStreckeGesamtAKZeitDetails
Uwe Warnatz 2 - 85 - 20 245 41 (M45) 4:48:58 00:34:20 (186) 02:44:58 (249) 01:39:40 (272)
Silvia Rausch 2 - 85 - 20 350 9 (W35) 5:20:21 00:37:28 (271) 02:55:02 (354) 01:47:51 (370)
Andreas Mangrich 2 - 85 - 20 375 49 (M35) 5:25:51 00:32:30 (112) 03:01:05 (398)01:52:16 (406)

Trainingszeiten/Termine

Bitte entnehmen sie die aktuellen Trainingszeiten oder Termine sonstiger Veranstaltungen aus der unteren Liste

Laufen: ca. 1,5 h
Mittwochs 18:30 Uhr - Uhr
Stadion Konz
Radfahren: Zeit nach Absprache Stadion Konz
Samstags 00:00 Uhr - 00:00 Uhr
Schwimmen
Samstags 10:00 Uhr - 11:30 Uhr
Saar Mosel Bad Konz
Schwimmen
Montags 18:30 Uhr - 19:30 Uhr
Saar Mosel Bad Konz
Laufen: ca. 1,5 h
Mittwochs 18:30 Uhr - Uhr
Stadion Konz
Radfahren: Zeit nach Absprache Stadion Konz
Samstags 00:00 Uhr - 00:00 Uhr
Schwimmen
Samstags 10:00 Uhr - 11:30 Uhr
Saar Mosel Bad Konz

Kontakt

Abteilungsleiter:

Uwe Lellinger
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